Sonnenaufgang bei Kunden
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2.11.2026 – Der OGH entschied: Der Unfall selbst und nicht seine Auswirkungen auf verschiedene Personen stellt den Versicherungsfall dar. Eine Obergrenze, die für alle Obliegenheitsverletzungen gilt, wird unabhängig davon erreicht, ob der Versicherungsnehmer selbst oder ein Mitversicherter die Obliegenheit verletzt. Die Klage des Versicherers wurde abgewiesen.
von Gudrun Beilschmidt
30.10.2026 – Bereits vor fünf Jahren hatte der OGH in einem vom VKI angestrengten Verbandsprozess festgestellt, dass die Klausel intransparent und damit unwirksam ist. Im Individualprozess sei die Auslegung aber nicht im kundenfeindlichsten Sinn vorzunehmen. Orientiert am Maßstab des durchschnittlichen Versicherungsnehmers sei die Klausel nicht intransparent. Der Versicherer ist berechtigt, die Zahntarife für die Töchter der Klägerin auf Erwachsenenprämie umzustellen.
von Gudrun Beilschmidt
19.10.2026 – Bis zu 5.000 Euro jährlich sollen ins „Zukunftsdepot“ eingezahlt werden können, der angesammelte Depotwert zum 18. Geburtstag KESt-frei sein, vorzeitige Entnahmen bis auf Notlagen nicht möglich. Als Anlagen kommen regulierte Investmentfonds oder der Bundesschatz in Frage, Hochrisikoprodukte sind ausgeschlossen. Angeboten wird es über Banken und die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur. Die Bundessparte Bank und Versicherung reagierte positiv, sieht aber Klärungsbedarf bei Depotverwaltung, Veranlagung und Steuern.
von Gudrun Beilschmidt
Versicherungen können nicht das Schadenereignis selbst verhindern. Aber sie können helfen, die finanziellen Folgen abzufedern.
Es gibt viele Risiken, die man abzusichern kann: